Wertepolitik

Aktiv für christliche Werte, stabile Familien und starke Kinder! – David Müller

CDU: Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau

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Bezirksparteitag der CDU Nordwürttemberg am 31.10.15

Bezirksparteitag der CDU Nordwürttemberg am 31.10.15

Am Samstag, den 31.10.2015 trafen sich 300 Delegierte zum Parteitag des CDU-Bezirksverbands Nordwürttemberg in Aalen-Ebnat. Mit über 20.000 Mitgliedern ist er der Größte der vier CDU-Bezirksverbände in Baden-Württemberg und umfasst die Regionen Stuttgart, Ostwürttemberg und Heilbronn-Franken.

Der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger wurde als Vorsitzender wiedergewählt.

Bei der Beratung einer Vielzahl von Anträgen, fassten die Delegierten u.a. folgende Beschlüsse:

>> Die Ehe ist und bleibt für die CDU ausschließlich die verbindliche Beziehung eines Mannes mit einer Frau. <<

Die CDU Nordwürttemberg wird diesen Beschluss ebenfalls auf dem nächsten CDU-Bundesparteitag beantragen.

Begründung:

Wir wenden uns dagegen, den Begriff Ehe umzudefinieren und die Ehe dadurch in ihrem Wesensgehalt aufzulösen. Nur die Verbindung zwischen Mann und Frau hat die Möglichkeit, auf natürliche Weise Kinder hervorzubringen. Deshalb muss die Förderung der Ehe von Mann und Frau als Basis von Familie Grundsatz christdemokratischer Politik sein.

Für homosexuelle Paare gibt es das Institut der eingetragenen Lebenspartnerschaft. Dieses bietet die gleichen Rechte wie die Ehe, anders als in vielen anderen Ländern. Ausgenommen davon ist lediglich die Fremdadoption, die wir weiter ablehnen. Kinder sollen beim Heranwachsen, wo immer möglich, eine männliche und weibliche Bezugsperson im engsten Familienkreis erleben.

Würde ausschließlich das Kriterium einer dauerhaften Liebesbeziehung zum Maßstab für die Ehe („Ehe für alle“) so wäre in der Folge eine Diskussion um Ehen mit mehr als zwei Personen oder Ehen unter Geschwistern unausweichlich. Diese lehnen wir ebenso ab.

Den Antrag stellten die CDU-Bezirksgruppe Stuttgart Ost, der EAK-Kreisverband Stuttgart und der EAK-Kreisverband Rems-Murr

 

>> Die CDU Nordwürttemberg lehnt den Aktionsplan der grün-roten Landesregierung „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ als unverhältnismäßig ab. Die sexuelle Orientierung von Menschen darf aus Sicht der CDU Nordwürttemberg keinen Anlass zur Diskriminierung geben und die bestehende Familien- und Geschlechtserziehung an den Schulen soll beibehalten werden. Jedoch hält es die CDU Nordwürttemberg für überzogen, dieses Thema mit einem derart umfassenden und detaillierten Aktionsplan und einem Budget von 1 Mio. € für eine eigene Geschäftsstelle zu forcieren. Im Bereich der Geschlechtserziehung bei Kindern und Jugendlichen ist zudem besonders sensibel vorzugehen. Die Aufgabe der Werteerziehung liegt zuallererst bei den Eltern. <<

Die CDU Nordwürttemberg wird diesen Beschluss ebenfalls auf dem nächsten CDU-Landesparteitag beantragen.

Begründung:

Der Staat darf nicht das Denken der Bürger bestimmen. Wer den Bürgern vorschreiben will, wie sie über sexuelle Lebensweisen zu denken haben, greift in individuelle Gewissens- und Meinungsfreiheit ein. So stellt das starre Einfordern einer Akzeptanz von sexueller Vielfalt zudem die Religionsfreiheit in Frage. Denn auch die Kirchen sollen Ziel der Umsetzung des Aktionsplanes sein. Dabei werden Dialog und Information als Deckmantel für politischen Druck verwendet. Der Aktionsplan will zudem die Themen „sexuelle Orientierung“ und „geschlechtliche Identität“ an den Schulen zwingend in den Unterrichtskanon einführen. Dabei ist das vorrangige Erziehungsrecht der Eltern gerade in diesem sensiblen Bereich zu respektieren. Der Aktionsplan ist ein Angriff auf die Familie, da er wirkungsvoller Familienförderung entgegenarbeitet. Den Aufbau einer Geschäftsstelle des „Netzwerks LSBTTIQ“ mit Steuergeldern betrachten wir kritisch. Der Aktionsplan vertieft die aufgerissenen Gräben in der Gesellschaft letztlich mehr, als dass er den Respekt gegenüber allen Menschen fördert.

Den Antrag stellte der CDU Kreisverband Rems-Murr

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4 Kommentare

  1. Pingback: CDU Nordwürttemberg stimmt für Ehe und gegen Aktionsplan | Demo für Alle

  2. Herzlichen Dank für die tapfere Unterstützung von uns Familien.

  3. Vielen Dank! Jetzt bin ich echt erleichtert. In der CDU BaWü haben doch noch vernünftige zukunftsfähige Ideen die Oberhand. Ehe und Familie sind das einzige generationenübergreifende Modell. Mfg W. Heck

  4. Danke das Sie sich für gesunde und nachhaltige Ehen und Familien einsetzen.
    Ich möchte Sie weiterhin sehr dazu ermutigen.

    Mit freunlichen Grüßen
    J.S

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