Wertepolitik

Aktiv für christliche Werte, stabile Familien und starke Kinder! – David Müller

Warum „Genderforschung“ eben nicht die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau bestätigt

| Keine Kommentare

Bei der Diskussion zum Thema „Keine Subvention für Gender Studies“ wird immer wieder die Befürchtung geäußert, dass man hier das Kind mit dem Bade ausschütten könne. Die angeführten Beispiele, dass wir viele hilfreiche Forschungsergebnisse zur Unterschiedlichkeit von Mann und Frau haben, kommen jedoch aus der Biologie und nicht aus der Genderforschung. Auch wenn vielleicht im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff „Gender“ teilweise ein breites Bedeutungsspektrum hat, so müssen wir in der politischen Debatte doch genau hinsehen.

Das GenderKompetenzZentrum der Humboldt-Universität in Berlin definiert dies folgendermaßen: „Gender steht also als Begriff für ein gewandeltes Verständnis von Geschlecht innerhalb unterschiedlicher gesellschaftlicher Kontexte. Geschlecht ist keine ’natürliche‘ Gegebenheit. Die Tatsache, dass es Frauen und Männer gibt und diese als zwei unterschiedliche Gruppen von Menschen wahrgenommen werden, ist vorrangig das Ergebnis einer Reihe von gesellschaftlichen Zuschreibungen und Erwartungen, die durch Erziehung, Medien, Rollenvorstellungen und Normen vermittelt werden.“

Dazu zwei aktuelle empfehlenswerte Interviews mit renommierten Biologen:
Prof. Axel Meyer, Universität Konstanz
Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Universität Kassel

Es ist auch nicht nachvollziehbar, dass eine Streichung von staatlichen Subventionen im Gegensatz zur „Freiheit der Forschung“ steht. Es handelt sich ja schließlich um kein Verbot, sondern lediglich um eine Beendigung von Förderungen aus Steuermitteln. Dies geht aus dem Beschluss des Bezirksparteitags der CDU Nordwürttemberg deutlich hervor.

Übrigens: Es gibt in Deutschland ca. 200 Gender-Professuren. Ein Lehrstuhl kostet mit Räumen, Ausstattung und Personal jährlich mindestens 500.000 Euro, meistens mehr. Allein das macht mindestens 100 Millionen Euro im Jahr aus. Dazu kommen die Forschungsgelder, die die Bundes- und die Landesregierungen für Gender-Forschungsaufträge ausgeben. Allein an die Humboldt-Universität in Berlin hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dafür zwischen 2003 und 2010 über 3 Millionen Euro überwiesen. (Quelle: Klage gegen die Humboldt-Universität in Berlin, Verwaltungsgericht Berlin, AZ VG 27 K 317.13 )

Dass im Februar 2011 Prof. Dr. Susanne Baer, die Direktorin des GenderKompetenzZentrums der Humboldt-Universität, zur Richterin am Bundesverfassungsgericht gewählt wurde, erklärt vielleicht manche der dort gefällten Entscheidungen. (Auf dieser Seite wurde bereits im Januar 2011 darauf hingewiesen.)

Dieser Beitrag wurde 2123x gelesen

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.