Wertepolitik

Aktiv für christliche Werte, stabile Familien und starke Kinder! – David Müller

CDU-Bundesparteitag: Ehe ist zwischen Mann & Frau. Familien stärken.

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Abstimmung beim CDU-Bundesparteitag 2015

Abstimmung beim CDU-Bundesparteitag 2015

Familie ist für die CDU das Fundament der Gesellschaft, kinderreiche Familien sollen noch mehr Anerkennung bekommen und ungewollt Schwangere zur Fortsetzung ihrer Schwangerschaft ermutigt werden. Mit der Definition „Die Ehe als die auf Dauer angelegte Bindung zwischen Mann und Frau dient dem familiären Zusammenhalt.“ ist damit auch das Thema „Ehe für alle“ in der CDU zunächst beendet.

Dies sind einige der grundlegenden Beschlüsse zu ihrem Verständnis von Ehe und Familie, welche die Christlich Demokratische Union Deutschlands bei ihrem Bundesparteitag am 14./15. Dezember 2015 unter dem Titel „Zusammenhalt stärken – Zukunft der Bürgergesellschaft gestalten“ gefasst hat.

Hier einige Auszüge daraus:

„Familien leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Zusammenhalt und Fortbestand der Gesellschaft. Sie stiften Orientierung in einer sich schnell verändernden Welt. Die Familie ist die wichtigste Schule für Mitmenschlichkeit und Verantwortung. Ohne Familie ist kein Staat zu machen. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Familienpolitik ist ein Herzstück christlich-demokratischer Politik.“

„Der Rückgang der Geburtenzahlen, die zunehmende Zahl alleinstehender Menschen sowie das Auseinanderbrechen von Familien stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Herausforderungen. Die Ehe als die auf Dauer angelegte Bindung zwischen Mann und Frau dient dem familiären Zusammenhalt.

„Die Familienpolitik der CDU will dazu beitragen, dass Menschen einen Rahmen finden, in dem sie aufwachsen, ihre Potenziale entfalten sowie Geborgenheit und Solidarität erfahren können. An erster Stelle steht für uns die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder und im fortgeschrittenen Lebensalter der Kinder für ihre Eltern. Öffentliche Einrichtungen, beispielsweise für Erziehung und Betreuung, können nur ergänzenden Charakter haben.“

Kinderreiche Familien leisten einen großen Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft. Sie tragen besonders zur demografischen Stabilisierung und Fortschreibung des Generationenvertrags bei. Sie wenden deutlich mehr Zeit und Geld für die Erziehung, Pflege und Bildung ihrer Kinder auf und tragen zugleich höhere Opportunitätskosten als Familien mit einem oder zwei Kindern. Unser Ziel ist es, diesen Familien die angemessene Aufmerksamkeit, Sensibilität und Anerkennung zuteil werden zu lassen, z. B. durch entsprechende Ausgestaltung von Familienangeboten und -tarifen und durch stärkere Staffelung familienpolitischer Leistungen nach der Kinderzahl.“

„Wir sind zuversichtlich, dass die allermeisten Familien die vielfältigen Herausforderungen eigenständig und in großem Verantwortungsbewusstsein meistern. Familien benötigen keine Vorgaben, wie sie leben sollen. Die CDU will zu einem Leben in Familie mit Kindern ermutigen. Dafür braucht es Freiräume für Familien, einen fairen Familienleistungsausgleich sowie ein familienfreundliches Klima in der Gesellschaft.“

„Um den besonderen Bedürfnissen von Familien mit mehr als zwei Kindern Rechnung zu tragen, wollen wir familienpolitische Leistungen stärker nach der Kinderzahl staffeln und dabei das ab dem dritten Kind steigende Armutsrisiko für die Familien stärker berücksichtigen. Künftige Zuwächse beim Kindergeld und Kinderzuschlag wollen wir vorrangig kinderreichen Familien zugutekommen lassen.“

„In einer humanen und solidarischen Gesellschaft wollen wir alles tun, um ungewollt schwangere Frauen zur Fortsetzung ihrer Schwangerschaft zu ermutigen. Wir wollen darauf hinwirken, dass sie umfassend zum Leben ihres Kindes beraten werden und keine Diskriminierung erfahren, wenn sie ihr Kind zur Adoption freigeben wollen. Wir wollen sie vor, während und nach dieser Entscheidung begleiten. Die Leistungen der Bundes- und Landesstiftungen ‚Mutter und Kind‘ wollen wir aufstocken und sie als Türöffner in das System der Beratung nutzen.“

„Die Entwicklungen in den Biowissenschaften sind rasant. Uns ist wichtig, dass Deutschland sich in internationalen Gremien dafür einsetzt, dass es nicht zur künstlichen Schaffung von Menschen, zum Klonen oder zu Manipulationen an der Keimbahn kommt. Bei der Reproduktionsmedizin gilt für uns der Vorrang des Kindeswohls: Wir wollen, dass Kinder ihre Herkunft kennen. Die Technisierung der Fortpflanzung durch Eizellspende, Leihmutterschaft, anonyme Samenspende etc. birgt Gefahren und Risiken für das Kind, aber auch für die Frauen, die wir abwenden wollen. Wir lehnen auch das vorsorgliche Konservieren von unbefruchteten Eizellen aus unternehmensstrategischen und personalpolitischen Gründen ab. Dieses von Unternehmensseite geförderte ‚Social Freezing‘ greift massiv in die Entscheidungsfreiheit der Frau ein. Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind.

Hier finden Sie den kompletten Beschluss als PDF-Dokument: www.wertepolitik.de/wp-content/uploads/beschluss-kommission-gesellschaft.pdf.

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17 Kommentare

  1. Das alles finde ich super, – es sollte jedoch auch mit Gott und Seinem Wort begleitet werden. Denn nur mit und in IHM ist der Anfang und Sinn des Lebens! – Und damit auch der Segen! – Gott segne und stärke dieses Unternehmen und die Initiative reichlich! – Nach SEINEM Willen und PLAN! – <3 –

  2. Pingback: Erstaunliches vom CDU-Bundesparteitag Dez. 2015 | brink4u

  3. Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. Grundlegend und verantwortungsvoll für zukünftige Generationen. Einen solchen Kurs werde ich unterstützen.

  4. Gott sei Dank gibt es jetzt diese klare Aussage.
    Auch ich werde diesen Kurs unterstützen, so weit wie möglich!

  5. Ihr seid widerlich. Frauen , die abtreiben möchten, haben ein Recht darauf, sich nicht von rechten Religionsfanatikern ihre Entscheidung schlechtreden zu lassen. Ein Kind austragen kann mitunter lebensbedrohlich sein, oder mit unglaublichen psychologischen oder körperlichen Schmerzen verbunden sein. Sich anzumaßen, Mann (nicht ‚man‘) könne Frauen das antun, ist Unterdrückung der verabscheungswürdigsten Sorte.

    • Hallo Bella, dein Kommentar überrascht mich. Wieviele der ungewollt Schwangeren sind denn wirklich von lebensbedrohlichen Komplikationen bedroht? Wie häufig drohen denn wirklich unzumutbare Schmerzen?
      Bei einer Abtreibung wird ein Mensch,der als solches ausgeformt und erkennbar ist bei lebendigem Leibe zerstückelt und in Einzelteilen aus dem Mutterleib gerissen. Bei jeder Abtreibung wird ein Mensch getötet entspricht exakt 100%. Das ist die Realität. Häufig werden Frauen von ihrem Umfeld dazu gedrängt, abzutreiben und leiden ein Leben lang an den psychischen Folgen.
      Meinetwegen vertrete weiter deine Position. Aber tue es bitte in einer Art und Form, die erkennenlässt, dass du andere Positionen respektierst. Danke.

      • Ich bin nicht gegen die Austragung ungewollter Kinder. Ich bin allerdings vehement gegen Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit von Frauen. Jede Frau kann und soll unabhängig von politischen Idealen entscheiden, wie sie mit ihrem eigenen Körper umgeht. „[…] wollen wir alles tun, um ungewollt schwangere Frauen zur Fortsetzung ihrer Schwangerschaft zu ermutigen“ klingt nicht sonderlich pro-choice.

        Und Zellklupmpen sind keine Personen, sondern potenzielle (!) Personen. Ungewollt schwangere sind schon Personen.

        • Liebe Bella,

          Sie sind einfach nur eine verletzte und irregeleitete arme Seele, die viel Gebet benötigt um die rechte Einsicht. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen und die Gnade zu erkennen, was richtig ist. Es tut mir sehr leid, wie Ihre Einstellung hierzu ist. Außerdem gibt es kein Recht zu töten! Auch nicht für eine Frau! Gesegnetes Weihnachtsfest.

        • Sobald die Eizele befruchtet wurde, ist Leben entstanden und somit ein Mensch. Das kannst du drehen und wenden, wie du möchtest.

    • Sorry, „rechte Religionsfanatiker…“ finde ich ziemlich stigmatisierend!
      Und ist „Ihr seid widerlich.“ der Ton, der aus der sogenannten toleranten Ecke tönt?
      Toleranz stelle ich mir auch in diesem Zusammenhang anders vor.

    • Jedes Kind hat ein Recht auf Leben! Die Mutter hat das Recht in der Pflege ihres Kindes Unterstützung zu erhalten.

    • was für ein dummer, großspuriger, unsachlicher und dennoch kindischer Beitrag 🙁

  6. Endlich deutliche Stellungnahme. Allerdings brauchen wir in Deutschland eine Familienministerin, die genauso konsequent für Familie steht.

  7. Wenn die CDU kompromisslos hinter diesen Werten steht, und sie auch vermittelt und umsetzt , kann die Partei bei der nächsten Wahl mit meiner stimme rechnen

  8. Ich findes das Papier gut und wichtig durchzusetzen. Die Wertschätzung uns großer Familien ist leider sehr gering. Hier ein Beispiel der zwar nichts mit der Cdu zu tun hat aber zeigt wie es oft um uns steht: Der familienfreundlichste Freizeitpark Sachsens bietet eine Familienkarte für ganze zwei Kinder an. Man zwang mich dazu für alle weiteren Kinder extra Eintritt zu bezahlen… Laut kleingedrucktem muss man sogar nachweisen das beide Kinder die eigenen sind. Dieser Park bei Chemnitz hat damit die Auszeichnung eindeutig nicht verdient. Worte reichen nicht. Es müssen Taten folgen.

  9. Da jeder Abgeordnete laut Grundgesetz allein seinem Gewissen verpflichtet ist, halte ich es für höchst skandalös, dass jegliche Abstimmung zur Eheöffnung nicht freigegeben wird. Damit werden die Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat genau so ignoriert, wie die Mehrheit in der Bevölkerung.

    Ausgerechnet im Land des Rosa Winkel so vielen (westlichen) Ländern hinterherzuhinken, ist ein Armutszeugnis, nichts anderes. Besonders, weil sämtliche immer gerne wiedergekäute „Argumente“ eindrucksvoll widerlegt sind.

    • Homosexualität ist eine unnatürliche irregeleitete Art von Gefühlen und gegen die Gesellschaft.Natürliche Fortpflanzung und somit die Erhaltung der Existenz unserer Gesellschaft wird keineswegs unterstützt.Wieso sollte so etwas Ehe genannt werden unter einen besonderen Schutz gestellt werden.Wir sollten eher mal sehen,wie wir Menschen in der Entscheidung für das Leben unterstützen können.500 Abtreibungen am Tag!!! In Deutschland ist zu viel und witzigerweise genau das demografische Problem.

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