CDU stärkt Eltern und Familien

CDU stärkt Eltern und Familien

Pressemitteilung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, Kreisverband Rems-Murr

Beim vergangenen Bundesparteitag in Hamburg lehnten die Delegierten der CDU Deutschlands grundgesetzliche Änderungen ab, die das vorrangige Erziehungsrecht der Eltern nach Art. 6 Grundgesetz aushöhlen.

Der Beschluss, der seinen Ursprung im Evangelischen Arbeitskreis der CDU (EAK) Rems-Murr hatte, bezog sich auf die im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vorgesehene Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz.

„Wir sehen die Chance, Kindern und Familien bei politischen Entscheidungen Vorrang zu gewähren. Eine Entmündigung der Eltern lehnen wir jedoch entschieden ab“, so David Müller, EAK-Kreisvorsitzender.

Deshalb wurde die CDU/CSU-Bundestagsfraktion aufgefordert, „die Ausgestaltung mit großer Sorgfalt und Augenmaß vorzunehmen.“ Das ausgewogene Verhältnis zwischen Familien und staatlichem Wächteramt müsse unangetastet bleiben.

Der Antrag wurde im Vorfeld bereits beim Kreisparteitag der CDU Rems-Murr sowie beim Bezirksparteitag der CDU Nordwürttemberg mit großer Mehrheit angenommen.

> Der verabschiedete Antrag „Kinderrechte“ <

Dieser Beitrag wurde 1162x gelesen

David Müller

1 Kommentar bisher

Horst Maess Veröffentlicht am16:01 - 20.07.2019

Lieber David,
vielen Dank für Deine Informationen.

Bei den Kinderrechten ist die entscheidende Frage, wie die Formulierung des Gesetzestextes für das GG ausfallen wird. Ich habe noch keinen Vorschlag aus unseren Kreisen gelesen. Dass die Koalition zerbricht, bevor es zur Abstimmung kommt, kann man auch nicht wünschen. Eine schlechte Formulierung (gegen die Eltern) findet vielleicht am ehesten nicht die 2/3 – Mehrheit, was das beste wäre. Das GG braucht weder Kinder- noch Senioren- noch sonstige spezielle Rechte, die die Grundrechte nur bestätigen. Es gibt aber genug Verlautbarungen, aus denen hervorgeht, dass der Genderismus nur darauf wartet, den Eltern über die Definition des Kindeswohls die Kinder wegzunehmen und an ihrer Stelle zu indoktrinieren (s. auch Regenbogenportal der Familienministerin!)

Wenn sich die Aufnahme der Kinderrechte partout nicht verhindern lässt, dann müsste m.E. folgende Formulierung gleichzeitig hineingeschrieben werden:
„Das Kindeswohl ist am besten gewährleistet, wenn das Kind mit seinen natürlichen Elternin einer Familie aufwächst.“

Nur ein Vorschlag – vielleicht gibt es bessere?
Herzlichst
Horst

Kommentare sind geschlossen.

Kommentare sind geschlossen.